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Aktuelle Kampagne, Antiimperialismus

Erfolgreiches erstes Treffen des Indien-Solidaritätskomitees!

[Bericht des vom Revolutionären Aufbau unterstützten Indien-Solidaritätskomitees] Am 23.9. traf sich in Wien das erste Mal das „Komitee zur Unterstützung des Volkskriegs in Indien“ in öffentlichem Rahmen. Rund 25 Personen kamen, um an diesem Abend gemeinsam über die aktuelle Kampagne, mögliche Aktionen und die weitere Arbeit die jede/r in Solidarität mit dem revolutionären Prozess in Indien leisten kann, zu sprechen.

Zuerst gab es zwei Referate zur Situation in Indien, das erste beschäftigte sich mit der wirtschaftlichen Situation und dem angeblichen „Wirtschaftswunder Indien“, wobei aufgezeigt wurde, dass in Indien nach wie vor starke halb-feudale, halb-koloniale Verhältnisse herrschen und die bestehenden kapitalistischen Elemente im Wesentlichen bürokratisch-kapitalistisch, also von imperialistischen Großmächten wie der USA oder der EU „eingesetzt“ sind. Durch die Klärung der wirtschaftlichen Grundlagen der indischen Gesellschaft, wurde auch rasch klar, warum in Indien derzeit eine neudemokratische Revolution ansteht, so wie es viele Kräfte des revolutionären Prozesses in Indien sagen. Das zweite Referat beschäftigte sich mit der politischen Situation, mit der immer offeneren Etablierung eines faschistischen Regimes und der speziellen Strömung des Hindufaschismus, in dessen Zeichen grausame Massaker, Vergewaltigungen, Brandschatzungen, usw. begangen werden. Weiter wurde in dem Referat die „Operation Green Hunt“, eine Genozid-Kampagne der herrschenden Klassen Indiens gegen den Volkskrieg, gegen demokratische Kräfte, gegen die untersten Schichten der indischen Gesellschaft und die indische ArbeiterInnenbewegung besprochen. Seit 2009 fielen dieser Militäroperation mehrere Millionen Menschen zu Opfer. Sie zeigt das wahre Gesicht des indischen Staates besonders deutlich – Indien hat nichts mit dem Selbstanspruch der angeblich „größten Demokratie der Welt“ zu tun!

Nach einer ausführlichen Diskussion und vielen Fragen, beschloss die Versammlung eine Aktionsplattform die in Zukunft das gemeinsame Grundlagendokument aller in Österreich an der Kampagne beteiligten Einzelpersonen und Organisationen sein soll. Diese Aktionsplattform wurde zuerst als Vorschlag präsentiert und dann in mehreren Gruppen besprochen. Danach versammelten wir uns wieder, GruppensprecherInnen referierten was ihre Gruppe gut oder schlecht fand und welche Ergänzungen sie noch gerne mit hineingenommen hätten. Aus diesem offenen Diskussionsprozess entstand dann das fertige Dokument. Nachdem alle Ergänzungen eingearbeitet wurden, wird es auch veröffentlicht werden.

Um den weiteren lebendigen Verlauf der Kampagne zu gewährleisten, bildeten die TeilnehmerInnen Arbeitsgruppen (AG) zu bestimmten Themen. Es gibt derzeit eine AG zur indischen ArbeiterInnenbewegung, eine AG Kultur, AG Frauen und eine Arbeitsgruppe mit der Aufgabe der Erstellung einer regelmäßig erscheinenden Kampagnenzeitung. Die AGs werden laufend zu ihrem jeweiligen Gebiet arbeiten und bei den Vernetzungstreffen, so wie dem am 23.9, Ergebnisse ihrer Arbeit präsentieren. Wer Lust und Interesse hat, kann sich natürlich jederzeit bei uns melden um sich in eine der Arbeitsgruppen einzubringen! Das nächste Vernetzungstreffen findet übrigens am Donnerstag, 14.10. um 17.00 Uhr im Amerlinghaus (Wien, 7.) statt.

Weiter wurde von den TeilnehmerInnen des Treffens auch gleich eine erste Aktion beschlossen. Da Anfang September bei Anti-Atomkraft-Protesten der Fischer Antony Samy von indischen Polizeikräften erschossen wurde, nur weil er seine Lebensgrundlagen gegen deren Zerstörung durch ein AKW verteidigen wollte, wird es am 29. September um 11.00 Uhr am Brunnenmarkt/Yppenplatz (Wien, 16.) eine kleine Kundgebung geben. Außerdem formulierten die TeilnehmerInnen des Treffens gemeinsam einen Brief an indische GenossInnen um mit ihnen in engeren Kontakt kommen zu können und den gegenseitigen Austausch voranzubringen.

Bei diesem lebendigen Vernetzungstreffen unserer Kampagne war viel zu tun und das Programm war wirklich sehr dicht gehalten. Doch wir haben uns damit für die weitere Arbeit wirklich gute Grundlagen geschaffen und wir sind zuversichtlich, dass wir den Erfolg dieses Treffens weiterführen können, unsere Kampagne ausdehnen und noch mehr Kräfte mobilisieren werden!

Voran mit dem revolutionären Prozess in Indien!

Unterstützt den Volkskrieg in Indien!

Stärkt das Indien-Solidaritätskomitee!

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