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Antiimperialismus, Betrieb

Arbeiterkampf bei Hyundai-Motors India!

Dokumentiert vom Komitee zur Unterstützung des Volkskriegs in Indien.

Seit 30.10 streiken die ArbeiterInnen bei Hyundai Motor India. Dieser Arbeiterkampf ist ein weiterer Schritt in der langen Reihe zunehmender Kämpfe der ArbeiterInnenklasse Indiens, vor allem in den Städten. Ähnlich wie im Kampf bei Maruti-Suzuki (…)  wollen die Kapitalisten die Arbeitergwerkschaft HMIEU, deren Mitglieder die Streikenden sind, nicht anerkennen, da sie die kollektivvertraglichen Vereinbarungen weiterhin mit der gelben, Kapitalistentreuen Gewerkschaft ausverhandeln wollen, mit der sie bisher ihre Geschäfte regelten. Ebenso wie bei bisherigen Streikkämpfen, wurden auch in diesem Fall die ArbeiterInnen die sich besonders als klassenbewusste, kämpferische KollegInnen hervortaten, sofort gekündigt. Eine der zentralen Forderungen der Streikenden ist daher nun, neben Lohn- und Arbeiterschutzforderungen, die sofortige Wiedereinstellung der gekündigten KollegInnen.

Ob sich die Kämpfe bei Hundai-Motors ebenso schnell wie jene bei Maruti-Suzuki im vergangenen Sommer zu politischen Kämpfen entwickeln und es auch zu bewaffneten Aktionen der ArbeiterInnen, als Schutz vor gewaltsamen Übergriffen durch die Polizei und bewaffnete Banden der Unternehmer kommt, kann von uns derzeit noch nicht genau engeschätzt werden. Fest steht jedoch, dass die neuen Kämpfe bei Hyundai-Motors als weiteres Kettenglied der Kämpfe in den Städten die Wichtigkeit einer urbanen Perspektive der revolutionären Kräfte und des Volkskriegs, bzw. der den Volkskrieg führenden KPI(Maoistisch) zeigen. Die indischen ArbeiterInnen gründen sich immer öfter ihre eigenen ArbeiterInnen-Gewerkschaften und gehen damit einen Schritt, der auch für alle kämpferischen KollegInnen in Österreich von großer Wichtigkeit ist. Die KollegInnen in Indien gehen uns mit gutem Beispiel voran, auch wenn sie unter anderen Bedingungen zu kämnpfen haben als wir in Österreich.

Die Streikenden bei Hyundai-Motors ließen sich durch die zunehmende Reaktion der Unternehmer und gelben, verräterischen Gewerkschaftsbosse, die gemeinsam den Streik und alle weiteren Kampfmaßnahmen sofort illegalisieren ließen, nicht von ihren Zielen abbringen oder einschüchtern. Im Gegenteil:  sie verwandeln ihre Wut in Stärke und gehen nun noch entschlossener als bisher in den Kampf.

Gegen die Illegalisierung des Streiks bei Hyundai-Motors!

Solidarität mit den kämpfenden KollegInnen – Sofortige Umsetzung ihrer Forderungen!

Hoch die internationale Solidarität!

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