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1. Mai 2013 – Wehrt euch und kämpft!

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Die Krise des herrschenden Weltsystems (des Imperialismus) ist bei Weitem noch nicht vorbei. Immer deutlicher wurde im vergangen Jahr, dass nun die Masse derer die ohnehin nichts haben (die ArbeiterInnen, unterdrückten Völker, die MigrantInnen und die Jugendlichen) für den Erhalt des Systems, für den Profit der Kapitalisten, bluten sollen.

Im letzten Jahr gab es in Europa Bewegungen und viele Proteste gegen die imperialistische Politik, einen großen Teil machten dabei Volkskämpfe gegen Umwelt-, Bildungs- und Sozialpolitik aus. Neu ist jedoch, dass in Europa auch die ArbeiterInnenbewegung wieder an Bedeutung gewinnt. Am 14.November fand beispielsweise ein „internationaler“ Generalstreik statt, der besonders den Sektor der Industrie umfasste. Weitere militante Kämpfe waren jene der Minenarbeiter in Asturien (Spanien), die Bewegungen des griechischen Volkes oder die Proteste gegen die Pensions- und Arbeitsmarktreformen in Italien. In den verschiedenen Bewegungen nahm die Jugend eine besonders kämpferische Position ein. Sie bekommt es noch stärker zu spüren, dass sie im Imperialismus keinerlei gute Zukunft hat. Das zeigte sich bei Revolten in den europäischen Vorstädten, bei Demonstrationen gegen die Studien- und Bildungsbeschränkungen, sowie gegen Jugendarbeitslosigkeit.

International: Im Februar 2012 streikten die ArbeiterInnen in Indien – das war der größte Streik der Menschheitsgeschichte. Obwohl die Herrschenden mit brutalen, faschistischen Unterdrückungsmaßnahmen gegen die Streikenden vorgingen, kam es im Februar 2013 in Indien erneut zu einem Generalstreik mit 100 Millionen Beteiligten! Ebenso regt sich seit Längerem die Arbeiterbewegung in China. Im vergangenen Jahr gab es große Fortschritte im Kampf der Bergarbeiter, beispielsweise in Südafrika, Bolivien und auf den Philippinen. Das ist bedeutend für die weltweite ArbeiterInnenbewegung! Aber auch die kämpferischen und revolutionären Volksbewegungen nahmen weltweit einen Aufschwung. Der „arabische Frühling“ geht weiter und war ein mächtiger Ausdruck der unterdrückten Völker Nordafrikas gegen den Imperialismus im Kampf um die nationale Befreiung.

Der Imperialismus ist ein Weltsystem, das jetzt mit der generellen Krise in einer neuen Phase ist: Die 1º de mayoHerrschenden sind in der Offensive um ihre Macht zu sichern! Dabei wird auch der Faschismus gestärkt. Das Finanzkapital unterstützt heute in Europa die Entwicklung von Faschisten (es kam vermehrt zu Anschlägen, bewaffnete Paramilitärs stehen bereits bereit), faschistische Regime werden in den abhängigen Ländern eingesetzt und es gibt eine breit angelegte Faschisierung in den imperialistischen Staaten. Doch weltweit gibt es immer größeren Widerstand.  Die Arbeiterbewegung erwacht: Einerseits in den abhängigen Ländern, aber auch in Europa, beginnt sich die Arbeiterklasse zu erheben!

Was ist die Aufgabe der revolutionären Kräfte in Österreich?

Wie sich die Widersprüche zuspitzen und Kämpfe aufkommen, müssen die revolutionären und demokratischen Kräfte sich neu konstituieren und orientieren um die richtige Ideologie und Politik zu finden. Die derzeitige Schwäche, dass revolutionäre Bewegungen kaum zielstrebig und konsequent geführt werden können, muss überwunden werden! Vorallem die Rolle der Arbeiterbewegung muss noch ernster genommen werden! Die Massen drängen immer mehr zu einer neuen Welt, zu einer revolutionären Bewegung. Es wird klar, dass sich ihre Lage weiter verschlechtert, die Krisenlasten immer weiter abgewälzt werden, Unsicherheit und Elend immer größer werden und es zu einem imperialistischen Weltkrieg kommen wird. Das Geschwätz der Herrschenden vom „Ende der Krise“, vom „Aufschwung“,  glauben die Massen nicht mehr. Es gibt jedoch aufgrund von Schwächungen und einem großen Schutt des Revisionismus kaum eine Verbindung der revolutionären Kräfte zu den ArbeiterInnen. Ohne diese Verbindung, wird die Welle des spontanen Kampfes der Massen und der ArbeiterInnen verpasst werden!

Durch den Einfluss der Arbeiteraristokratie, Gewerkschaftsbürokratie, kleinbürgerlicher- und anarchistischer Kräfte und Ideologien, setzten verschiedene Bewegungen, immer wieder auf kurzfristige Lösungen, ausschließlich momentane Forderungen und Lösungen innerhalb des Systems. Zurück zum „menschlichen“ Kapitalismus – doch was soll das sein? Das Parlament und alle Parteien die darauf orientieren, sind längst zu einem Symbol der grenzenlosen Korruption und der Selbstbereicherung der Herrschenden auf Kosten der ArbeiterInnen und des Volkes geworden. Mit der Orientierung auf dieses System (den bürgerlichen Parlamentarismus) werden wir nicht weiterkommen. Bürgerliche Wahlen sind, auch wenn uns immer wieder „Alternativen“ zu den herrschenden Parteien präsentiert werden,  kein Mittel um die berechtigten Anliegen und Interessen der ArbeiterInnen durchzusetzen! Im Gegenteil, sie schüren Illusionen in dieses System, mit denen gebrochen werden muss. Daher: Boykott den bürgerlichen Wahlen! Das ist unser demokratisches Recht und muss unsere Losung für die kommenden Wahlen sein, um den berechtigten Zorn der Leute auf die herrschende Politik zu einem Bruch mit ihr zu führen!

Die einzige Klasse, die eine Zukunftsperspektive der Befreiung der gesamten Menschheit hat, ist die ArbeiterInnenklasse. Sie hat nicht das geringste Interesse an Ausbeutung und Unterdrückung und wird somit als einzige konsequent für revolutionäre und demokratische Forderungen, gegen ungerechte Kriege und für die soziale Revolution kämpfen können. Es gibt nur einen revolutionären Ausweg aus der Krise, denn es stellt sich die Frage nach einem Ende des Imperialismus durch die Gewalt der Massen oder einem noch nie da gewesenen imperialistischen Krieg.

Hoch die internationale Solidarität! rote-fahne 3

In vielen Zusammenhängen (internationaler Generalstreik, internationale Aktionstage…) drängen die Massen heute zum Internationalismus, erste Formen wurden bereits geschaffen. Es gibt ein weltweites Interesse der Massen am Niedergang des Imperialismus, die Lage der ArbeiterInnen ist mit Abstufungen weltweit die gleiche. Diese ersten Formen und der spontane Internationalismus einer Bewegung müssen weiter geführt werden, auf eine nächste Stufe gehoben werden und organisierte, feste, prinzipielle Formen annehmen. Als Revolutionärer Aufbau unterstützen wir alle fortschrittlichen internationalen Initiativen, Kräfte oder Zusammenschlüsse, die sich gegen den Imperialismus vereinen, um gemeinsam einen Schritt weiter zu kommen. Das ist notwendig, denn spontane Erscheinungen verschwinden eben auch wieder spontan und stehen unter einem enormen Einfluss der bürgerlichen Ideologie.

Das wissen auch die Herrschenden und ihre Anhängsel innerhalb des Volkes (z.B. Arbeiteraristokratie), mit Hetze und Chauvinismus versucht sie die Völker und ArbeiterInnen gegeneinander auszuspielen. Die ArbeiterInnen sind jedoch eine internationale Klasse!

Heraus zum 1.Mai!

Kommt am 1.Mai und beteiligt euch an unserem Block! Wir sind dem 1.Mai nicht aufgrund seiner Vergangenheit verpflichtet, wir brauchen kein formelles Auftreten – schauen wir in die Zukunft und halten wir die Siege der ArbeiterInnenklasse und unterdrückten Völker im Kampf hoch! Die ArbeiterInnenklasse und Volksmassen brauchen eine neue Basis der Einheit, um eine Welt nach ihren Interessen zu gestalten: Schaffen wir die Revolutionäre Front!

Der 1.Mai ist Ausdruck der kämpferischen Einheit, Solidarität und des Internationalismus, kein zur Schau stellen und keine Phrase wird einen Fortschritt bringen. Wir müssen uns fragen, welche Schritte wir im vergangen Jahr für die kämpferische Einheit der Klasse geschafft haben und welche folgen müssen! Beteiligt euch aktiv an der Schaffung einer revolutionären Front – vereinen wir die revolutionären und demokratischen Kräfte. Schaffen wir uns ein Programm und einen Arbeitsplan, um gezielt gegen die Schwäche der Bewegung, den Anarchismus, Revisionismus und Opportunismus zu kämpfen! Es ist unsere Aufgabe revolutionäre und demokratische Ansichten in den Massen- und ArbeiterInnenbewegungen zu erkämpfen und die vorhandenen fortschrittlichen Ansichten höher zu heben. Das machen wir mit Aktionen, Schulungen, Diskussionen, Unterstützung von klassenbewusster Betriebsarbeit, einem kämpferischen Auftreten, Herausbildung richtiger Losungen und Forderungen, usw. Wir müssen die innerhalb der ArbeiterInnenklasse und des Volkes vorhandenen revolutionären und demokratischen  Ansichten gemeinsam aufgreifen, entwickeln, verteidigen und festigen! Bei dieser großen Aufgabe kann jeder und jede was tun, sei es in der Schule, im Betrieb, auf der Uni oder im Stadtteil. Doch nur organisiert erreichen unsere einzelnen Kräfte eine wirkliche Schlagkraft! Wenn du diese Ziele teilst, dann beteilige dich mit deiner Kraft am Aufbau der revolutionären Front!

Die Jugendlichen, die ArbeiterInnen und große Teile des Volkes sind nicht mehr bloß empört – sie haben einen Zorn auf dieses System! Der gerechtfertigte Hass gegen die Herrschenden drängt zur Rebellion!

Der Imperialismus hat keine Zukunft – die Zukunft gehört den ArbeiterInnen und Völkern!

Wehrt euch und kämpft!

Rebellion ist gerechtfertigt!

Die Teilorganisationen des Revolutionären AUfbaus verfassten ihre eigenen, kurzen Maiufrufe um in ihrem politischen Tätigkeitfeld bessere Vorbereitungsarbeit leisten zu können. Hier die einzelnen Kurzaufrufe per Link:

Kommunistischer Jugendverband  ~  Komitee kämpferischer ArbeiterInnen  ~ Antiimperialistische Liga (derzeit nicht online, kommt noch!)

Termine zum 1. Mai 2013:

1. Mai in Wien: Ab 10.00 Uhr bei der Oper (U2, U1, U4 Karlsplatz), beim Transparent des Revolutionären Aufbaus („Voran im Kampf um die Rechte der Arbeiterklasse und Volksmassen“)

1. Mai in Linz: 11.00 Uhr Straßenbahnstation Volksgarten, beim Infotisch des KJV (Linie 1,2,3,17,19,12,45,46)

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Infoseite DEM VOLKE DIENEN: „Internetplattform für die Enwicklung der revolutionären Bewegung“

http://www.demvolkedienen.org/

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