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AntiFa, Debatte und Diskussion, Solidarität

Zwei erfolgreiche Veranstaltungen, ein politischer Sieg: Komitees für Rote-Hilfe-Plattform beschlossen!

Am 22. und 23. Juni organisierte der Revolutionäre Aufbau in Linz und Wien Infoabende zum Thema „Freiheit für alle politischen Gefangenen!“. Anlass dieser Veranstaltungen war hauptsächlich die Unterdrückungswelle gegen antifaschistische, antiimperialistische und basisgewerkschaftliche AktivistInnen in Deutschland am 22. Mai (Siehe Solidaritätserklärung). Wir beschränkten uns deshalb auf diese beiden Veranstaltungen, da ein von uns ausgegebener breiter Aktionseinheits-Aufruf und damit zusammenhängender Vorschlag für eine Kundgebung oder Demonstration am 19. Juni aus unterschiedlichen Gründen leider nicht umgesetzt werden konnte. Die beiden Veranstaltungen wurden jedoch zu einem guten Erfolg!

Inhalt war ein kurzes Referat zu den erwähnten Vorfällen in Deutschland. Ergänzt wurde es um weitere Beispiele der Repression, wie z.B. den nun wiederaufgenommenen Tierschützerprozessen in Österreich, den Schlägen des spanischen Staates gegen die Jugendbewegung oder des griechischen Staates gegen gewerkschaftliche und politische AktivistInnen der Massenbewegung, usw.usf. Selbstkritisch müssen wir jedoch feststellen, dass es uns nur mangelhaft gelang, unorganisierte Teile der ArbeiterInnenklasse und der Volksmassen zu mobilisieren, weshalb der überwiegende Teil der BesucherInnen organisierte Kräfte unterschiedlicher Organisationen waren. Unter den nicht-organisierten TeilnehmerInnen, war es neben dem Hauptthema vor allem die Frage der Internet-Überwachung (Google, Facebook, etc.), welche viel Interesse hervorrief.

Die an das Referat angeschlossenen Diskussionen, kreisten wesentlich um das Thema wie bewusste Solidarität mit politischen Gefangenen am besten aufzubauen ist und wie sich politische Netzwerke, die in diesem Feld arbeiten, mit den fortschrittlichen Teilen der Volks- und ArbeiterInnenbewegung verbinden können. Wir stellten fest, dass dieses Thema in den sozialen und politischen Bewegungen in Österreich zu wenig aufgegriffen wird und daher auch der Bewusstseinsstand gegenüber diesem Anliegen vergleichsweise niedrig ist. Ebenso die politische Praxis. Wir müssen daran arbeiten, dass sich dieser Zustand ändert. Deshalb beschlossen die Anwesenden, in Zukunft mehr zum Thema der politischen Gefangenen zu machen, es planmäßiger aufzugreifen und die ersten diesbezüglichen Schritte zu machen: Sowohl in Linz, als auch in Wien einigten sich die Anwesenden darauf, Komitees für eine Rote-Hilfe-Plattform zu bilden. In Linz hat kurz darauf auch schon das erste Treffen stattgefunden (siehe Foto unten). In den Diskussionen stellten wir fest, dass es keinen Sinn hätte, würden wir solche Komitees nur auf dem Papier gründen, weshalb wir uns gemeinsam für die Option entschieden, in den nächsten Monaten jeweils Veranstaltungen durchzuführen, die Debatte und Diskussion weiterzutreiben, anderen Organisationen und fortschrittlichen Personen die Mitarbeit vorzuschlagen und so die ersten Schritte zu gehen, um in einigen Monaten zu größeren Resultaten zu kommen.

rote-hilfe-komitee

Die Bildung von Komitees für eine Rote-Hilfe-Plattform, stellt der Meinung des Revolutionären Aufbaus nach einen wichtigen politischen Sieg gegen Reaktion, Faschismus und Imperialismus dar! Nun ist es sehr wichtig, dass die Arbeit nicht handwerklerisch und ungeduldig, sondern bewusst und den gemeinsamen Kräften gemäß angegangen wird. Unsererseits werden wir das Beste geben, um diesen Prozess weiterzubringen und zu stärken, denn der Aufbau solcher Plattformen ist eine Notwendigkeit für die demokratische und revolutionäre Bewegung in Österreich.

Am Schluss der Infoabende wurden noch finanzielle Spenden für die Betroffenen der Unterdrückungswelle vom 22. Mai  gesammelt (siehe unten!) und dabei erklärt, warum auch dieser Aspekt der Solidaritätsarbeit große Wichtigkeit besitzt.

Wir hoffen, sehr bald an den Erfolg der beiden Veranstaltungen anknüpfen zu können und werden in nächster Zeit an andere Organisationen und Einzelpersonen mit weiteren Vorschlägen herantreten!

Hoch die internationale Solidarität!

Freiheit für Oliver – Freiheit für alle politischen Gefangenen!

Sofortige Einstellung aller Verfahren gegen die neun Beschuldigten der Razzien vom 22. Mai!

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Solidaritätskonten:

Magdeburg:

Empfänger: Rote Hilfe e.V. Ortsgruppe Magdeburg
Kontonummer: 400 72 38 315
Institut: GLS Bank
BLZ: 430 609 67
Stichwort: Solikonto

Berlin:

Empfänger: Rote Hilfe e.V. Ortsgruppe Berlin
Kontonummer: 400 72 38 317
Institut: GLS Bank
BLZ: 430 609 67
Überweisungszweck: Solikonto Berlin

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  1. Pingback: Solidaritäts-Grußwort von Oliver Rast zum 22. Mai 2014 | Revolutionärer Aufbau [A] - Mai 23, 2014

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