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AntiFa, Stadtteil und Gentrifizierung

Korrespondenz: Das Leben der Behinderten in den Gemeindebauten wird immer schwieriger.

(Leserbrief/Korrespondenz) Man hört unglaubliche und grausame Gerüchte, die vergangene Zeiten wieder zum Leben erwecken. Denn der steigende Hass gegen behinderte Personen in den Gemeindebauten, hat eine Dynamik eingeschlagen, die nichts Gutes verspricht.

Angeblich, um den Willen der „RUHE und ORDNUNG“ zu dienen, bevorzugt Wiener Wohnen nur mehr „gesunde“ Mieter. Dies soll der Grund sein weshalb Wiener Wohnen mit juristischer und staatlicher Gewalt, gegen Behinderte vorgeht.

Soweit man den Gerüchten glauben kann, erzählt sich das untergebene Personal, bei vorgehaltener Hand – aus Angst vor dem Verlust ihres Arbeitsplatzes, dass im Jahre 2012, bei den Zehntausend Zwangsdelogierungen, mindestens 1800 Behinderte dabei waren. Und heuer sind es bereits über 1200 Behinderte, denen Wiener Wohnen stillschweigend das Recht auf das Wohnen genommen und delogiert hat. Falls diese Gerüchte stimmen, könnte man den Schluss daraus ziehen, dass Wiener Wohnen die Gemeindebauten von Menschen „säubern“ will, die nicht den Gesundheits-Normen eines „Ariers“ entsprechen.

Gruß, G.K.

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Diskussionen

Ein Gedanke zu “Korrespondenz: Das Leben der Behinderten in den Gemeindebauten wird immer schwieriger.

  1. Da müsste genauer untersucht werden, warum die „Behinderten“ zwangsdelogiert wurden. Unterstellungen, wie dass es sich hier um Säuberungen oder Hass gegen „Behinderte“ handle, weil sie „nicht den Gesundheits-Normen eines „Ariers“ entsprechen“ bringen erstmal nichts.
    Dem Artikel aus der Wiener Zeitung[1] entnehme ich, dass von 994 Delogierungen 884 wegen Mietzinsrückständen, 67 wegen sogenannten unleidlichen Verhaltens gegenüber der Hausgemeinschaft und 43 wegen
    Verlassenschaft (Tod des Hauptmieters) erfolgten.
    Das Menschen die z.B. bei der Invalidenpension abgelehnt werden, weil sie der Ansicht der PVA nach nicht krank genug sind und dann vom AMS gesperrt werden, weil sie angeblich die Arbeitsaufnahme verweigern zu den 994 Fällen gezählt werden die ihre Miete nicht mehr bezahlen können ist das eine was thematisiert gehört!
    Das andere wäre eine genauere Untersuchung was für unleidliches Verhalten in den 67 Fällen 2011 vorgelegen hat.
    Dass z.B. in dem Fall wo der psychisch kranke Sohn ständig rumschreit ein Wohnungswechsel in eine besser schallisolierte Wohnung sinnvoll wäre, kann wohl nicht bestritten werden.
    Dass die Behörden in dem Fall nicht hilfreich waren allerdings auch nicht.

    Außerdem stellt sich die Frage was nach der Zwangsräumung mit den Betroffenen passiert. Ein Teil wird wohl auf der Straße landen, andere bei Familie unterkommen oder eine Notwohnung erhalten.

    Ein wichtiges Thema, dem mit Fakten und eigenen Untersuchungen mehr geholfen ist als mit Nazi-Unterstellungen!

    [1] der funktionsfähige Link:
    http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/wien/stadtleben/491091_Delogierungen-geschehen.html

    Verfasst von Klasse gegen Klasse! | September 27, 2013, 1:30 pm

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