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AKTIONSBERICHT: Antifaschistische Demonstration in Braunau am 19. April

Am 19.4. fand die alljährliche antifaschistische Demonstration in Braunau (im Geburtsort und am Tag vor dem Geburtstag Hitlers) statt, an der sich der Revolutionäre Aufbau beteiligte. In den Wochen zuvor kam es immer wieder zu Schmierereien von Nazis an Häuserwänden und zur Verbreitung von faschistischer Propaganda in Braunau und Salzburg, ebenso reisen rund um den Geburtstag Hitlers immer Nazis von Deutschland und Österreich nach Braunau an.

Gemeinsam mit Vertretung der ADGH bildeten wir ein kleinen Block mit einem Transparent mit der Losung: „Tod dem Faschismus und Imperialismus.“ Mit dieser Losung wollen wir klarstellen, das der Faschismus und die Nazis nichts „ewig gestriges“ sind, sondern ein Teil des Systems in dem wir leben und somit der antifaschistische Kampf auch einen antiimperialistischen Charakter tragen muss; antifaschistische_aktion_oldFaschisten und Nazis müssen deshalb immer und überall bekämpft werden, sie sind die Kettenhunde der Herrschenden die sie auf uns loslassen! Mit Parolen wie „Hinter dem Faschismus steht das Kapital, der Kampf um Befreiung ist International!“ unterstrichen wir diese Linie. Mit „Schulter an Schulter gegen Faschismus“ oder „Hoch die internationale Solidarität“ drückten wir die notwendige breite Einheitsfront im Kampf gegen den Faschismus aus, der international geführt werden muss. Wir verteilten ebenfalls ein Flugblatt mit dem wir unsere nächste Veranstaltung in Linz „Faschismus und Repression gegen die Arbeiterbewegung in Europa“ ankündigten und zum aktiven Boykott der EU-Wahlen aufriefen, was von den Demoteilnehmern zu einem großen Teil sehr positiv aufgenommen worden ist.

Spaltung der Antifaschisten durch die Demoleitung

Da die Demonstration als absolut „friedlich“ deklariert wurde, achteten die Demoordner besonders auf den hintersten Teil der Demo, den autonomen und anarchistischen Block und andere „potentiell gewaltbereite“ Demonstranten. Als dieser dann in der Innenstadt wegen Naziprovokationen am Rande der Demo stehen blieb, um nicht weiterzugehen solange die Nazis noch da waren, nutzten die Demoordner die Gelegenheit um die Demo auseinander reißen zu können. Durch die Aufforderung an die Demonstranten durch den Revolutionären Aufbau, dass wir uns nicht spalten lassen dürfen, und die Reihen gegen Faschismus schließen müssen, kamen einzelne unorganisierte Demoteilnehmer zurück, das Bündnis jedoch ordnete an, sich nicht an uns anzuschließen, sondern weiter zu gehen. Sie nahmen die gleiche Position wie die Polizei ein, die sich ebenfalls zwischen Antifaschisten und Nazis stellten um Widerstand gegen Faschismus zu verhindern.

Wir wurden von den Demoordner dazu aufgefordert weiter zu marschieren, und nicht Aktionen gegen Nazis zu setzten! Sie riefen ebenfalls nicht zur Unterstützung durch die anderen Demonstranten auf! Wir haben um Einheit gerufen, doch das Bündnis hielt die Massen davon ab aktiv gegen Faschisten und Nazis zu werden!

Antifaschismus in Worten vs. Antifaschismus in Taten

Mit ihren Parolen klingt das Demobündnis antifaschistisch, doch in Taten stellen sie sich gegen die Antifaschisten und spalten deren Einheit! Der Zorn der Massen auf die derzeitige faschistische Offensive ist groß und gerechtfertigt – deshalb dürfen wir uns nicht verwirren lassen und müssen für die Einheit aller ehrlich antifaschistischen Kräfte kämpfen!

Tod dem Faschismus und Imperialismus! Schlagt die Faschisten, wo ihr sie trefft!

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