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Wahlen in Vorarlberg: BOYKOTT!

Es ist wiedermal so weit: Wahlkampfzeit!

Alle Parteien legen sich ins Zeug um uns so viel leere Versprechungen wie möglich zu machen, um uns von unseren Problemen so weit wie möglich abzulenken (Gartenzwergskandal), um uns -wie auch immer- zu den Wahlurnen zu schleppen.

 wahlen

Kurz gefasst:

  • Die ÖVP redet von Familien und Frauen, während sie beispielsweise auf Bundesebene eine Kürzung der Kinderbeihilfe anstrebt.
  • Die Neos reden davon, dass wir bessere Bildung brauchen, das sei gegen die Arbeitslosigkeit – umsetzen wollen sie Vergünstigungen für Unternehmer, denn diese schaffen Arbeitsplätze.
  • Die SPÖ ist gegen die FPÖ und für Frauen, sie sind „Vorarlbergs soziale Kraft“ – wo?!
  • Die Grünen wollen wegen der Wohnungsfrage Bauträger unterstützen und neue gemeinnützige Wohnungen bauen; die jungen Leute wollen angeblich keine Autos mehr (wo?) und sie reden von Antirassismus, bestimmen aber Einwanderungsgesetze mit, die je nach Klassenlage diskriminieren.
  • Die FPÖ schimpft über die Grünen, redet vom Verkehr (als ob wir dafür Parteien und diese Regierung brauchen) und tut so, als sei die Sprache der Schlüssel für alles – als ob es keine Klassen gäbe, die unsere finanzielle und rechtliche Lage bestimmen.

Wovon sie alle nicht reden:

  • Es gibt Wohnungen – aber die fressen etwa die Hälfte (oder mehr) eines Monatslohn. Wir brauchen keine gemeinnützigen Wohnanlagen, keine Sozialbauten und ganze Stadtteile der „Armen“. Wir brauchen leistbare Mieten für den durchschnittlichen Arbeiter!
  • Unser Leben wird teurer, aber unsere Löhne nicht höher – was ist damit? Auch in Vorarlberg sind „mittlerweile“ Leute von Armut betroffen, obwohl sie eine Arbeit haben.
  • Es sind nicht die Arbeitsplätze die fehlen – es müssen nur immer weniger immer mehr arbeiten!
  • In manchen Gemeinden zahlen wir dreifach für die Müllentsorgung: Steuern, Müllentsorgungskosten und für die Sackerln müssen wir auch noch extra zahlen. Der Regierung kann es egal sein, die lebt ja von unseren Steuern ganz gut, für einen „normalen“ Haushalt gibt’s mit dem Müll jedoch hohe Kosten.

Jaja, wir hier in Vorarlberg sind „anderes“, bei uns ist es nicht so schlimm wie in anderen Teilen Österreichs. Was wir hier jedoch auch ganz gut sehen ist, wie die einen ihre Millionen machen, während der Großteil der anderen immer knapper über die Runden kommt.

Jeder von uns weiß, dass es keine Demokratie für die Arbeiter ist, in der wir leben. Ganz egal um was es geht, wir ziehen immer den Kürzeren. Warum also sollen ausgerechnet wir, dieses falsche Spiel der „freien Wahlen“ mitmachen? Die Regierung, und das beweist sie nun schon lange genug, ist für die Reichen da. Wollen wir was erreichen, müssen wir uns organisieren und kämpfen – nicht wählen.

Egal ob im Betrieb, im Viertel, in der Schule oder am Sportplatz: Macht selber Politik, wehrt euch gemeinsam gegen Verschlechterungen und Ungerechtigkeiten! Habt ihr schon mal mit Nachbarn, Freunden oder Kollegen über das Problem der Mieten und des Mülles gesprochen? Die Alte Regierung machte das nicht – und die neue wird das auch nicht tun, in welchen Farben auch immer sie schimmern mag.

Es liegt an uns selbst, was zu tun, auch wenn wir klein beginnen!

Keine Stimme für dieses System! Am 21.September: Geht nicht wählen, behaltet eure Stimme und werdet laut!

 klassenkampf-statt-wahlkampf_sw

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