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Antiimperialismus

Die Märtyrer des Volkes leben im Kampf weiter!

Die Märtyrer des Volkes leben im Kampf weiter!

Ehre dem Genossen Kishenji!

Am 24.November gab es einen internationalen Aktionstag zur Unterstützung des Volkskrieges in Indien, im Andenken an den 5.Jahrestag der Ermordung des Genossen Kishenji.1

Kishenji war ein wichtiges Mitglied der kommunistischen Partei Indiens (maoistisch). Als führender Kader war er wesentlich verantwortlich für die Entwicklung und die Siege des Volkskrieges in Indien und somit ein Feind der faschistischen indischen Regierung. Am 24.November 2011 wurde Kishenji festgenommen, brutal gefoltert und ermordet. Doch seine Ermordung brachte keinen Sieg für die Reaktion, Tausende kamen zu seinem Begräbnis und weltweit gab es zahlreiche Solidaritäts-Aktionen und Erklärungen von Revolutionären und Kommunisten.

Kishenji zeigte, was es heißt dem Volk zu dienen. Mit seiner Aufopferung für die Revolution ist er ein großes Beispiel für die internationale revolutionäre und kommunistische Bewegung!

Auch in Österreich gab es in mehreren Städten Aktionen im Gedenken an den Genossen Kishenji und den Märtyrer des indischen Volkskrieges. Das ist ein wichtiger Ausdruck des proletarischen Internationalismus und ein Beitrag für die internationale Unterstützung des Volkskrieges in Indien!

Es lebe der Volkskrieg in Indien!

Nachstehend dokumentieren wir einen Artikel über den Genossen Kishenji aus der aktuellen Ausgabe der „Antifaschistischen Aktion-Infoblatt„.

Folgende Plakataktionen gab es  in Innsbruck, Salzburg, Linz und Wien:

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Zum 5.Jahrestag der Ermordung des Genossen Kishenji

Mallajula Koteswara Rao, genannt Kishenji, war einer der Begründer der Kommunistischen Partei Indiens (Maoistisch) – CPI(Maoist) und ein wichtiger Anführer des Volkskriegs in Indien.

Er wurde am 24. November 2011 von der indischen Regierung gefangen genommen, brutal gefoltert und ermordet. Nachher wurde es von der Polizei so dargestellt, als wäre er in einem bewaffneten Kampf gefallen (das nennt man „Fake Encounter“). Er wurde hingerichtet in Zusammenarbeit von Regierung, Polizei, der faschistischen Sonia-Manmohan-Pranab-Chidambaram-Jairam-Ramesh-Clique und der Chief Minister von West-Bengal Mamata Banerjee. Die faschistische Indische Regierung unterstützt die Interessen einer Minderheit von Oligarchen gegen Millionen armer Volksmassen. Kishenji hat die maoistische Bewegung des berühmten „roten Korridors“ organisiert, der Region in Ost-Indien, wo Volkskrieg herrscht. Er war deswegen ein wichtiges Ziel bei der „Operation Green Hunt“ der indischen Regierung, einer gezielten Jagd auf Maoisten (welche Genozid und hindufaschistischen Terror bedeutet).

Die CPI(Maoist) kämpft konsequent gegen Unterdrückung von Dalits und Indigenen und den Ausverkauf des Landes an imperialistische Konzerne.

Der Mord an Genossen Kishenji war einer von vielen Morden an führenden Kadern, ähnlich dem Mord an Genossen Azad, einem weiteren indischen Freiheitskämpfer, im Jahr 2010.

Kishenji wurde 1954 in Paddapolli in Andhra Pradesh geboren. Seine Eltern waren ebenfalls am Freiheitskampf beteiligt. Im Jahre 1969 war Kishenji beim großen Aufstand von Telanga in Andhra Pradesh dabei und widmete seitdem sein Leben der Revolution. Er war Anführer bei Kämpfen der landlosen Bauern, Dalits und Indigenen in Ost-Indien, war beim Widerstand und der Volksbewegung von Singhur, Nandigran und Lalgarh, war einer der Führenden bei der Vereinigung der zwei großen Organisationen der Naxalithen-Bewegung und der Gründung der CPI (Maoist) 2004. Er hat die Regierung von West-Bengal schwer getroffen und die Bewegung in ganz Indien beeinflusst. 2008/2009, als Kishenji und die Maoisten die Führung in Lalgarh und den angrenzenden Provinzen übernahmen, schufen sie ein Gleichgewicht von politischer Mobilisierung der Massen, bewaffneten Aktionen und „Sozialhilfe“ (medizinische Versorgung, Bildung, politische Selbstorganisation in den Dörfern).

Persönlich zeigte Kishenji ein hohes Maß an Selbstdisziplin, Organisation und Aufopferung für die Revolution. Er war in den Kämpfen immer an vorderster Front dabei. Auf Fotos ließ er sich immer mit einem Gewehr ablichten, und zeigte damit, dass nur durch den Volkskrieg die Diktatur des Proletariats durchgesetzt werden kann.

Nach seiner Ermordung wurde sowohl die Überführung seines Leichnams als auch das Begräbnis von einer Vielzahl Polizisten überwacht, weil die herrschende Klasse Angst vor einer Massenmobilisierung hatte. Sie glauben, durch Repressionen und Ermordung der Anführer können sie den Volkskrieg aufhalten. Dennoch kamen Hunderte zu seinem Begräbnis. Maoisten aus der ganzen Welt veröffentlichten Statements zu seiner Ermordung und Unterstützungserklärungen. Im Dezember 2011, dem Jahr der Ermordung Kishenjis, feierte die PLGA (People Liberation Guerilla Army) ihr 11-jähriges Bestehen mit einem Aufruf, ihr beizutreten und eine Volksbefreiungsarmee (PLA – People Liberation Army) zu gründen.

Der Volkskrieg in Indien geht weiter!

Lal Salaam!

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