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AntiFa, Antiimperialismus

Lassen wir uns nicht spalten: Nieder mit Faschismus und Revisionismus! Bericht zur Anti-Erdogan Demonstration vom 19. Juni in Wien.

Ca. 8.000 DemonstrantInnen beteiligten sich bei dem Protest gegen den Erdogan-Besuch; mehr als 17.000 jubelten ihm in und vor der Halle zu. Neben der demokratischen Gegendemonstration, riefen auch die Kemalisten und die österreichischen Faschisten (mobilisiert über die FPÖ) zum Gegenprotest auf. Die Gewalt der Polizei traf am härtesten die kampfbereiten revolutionären und demokratischen Kräfte, die sich nicht nur gegen den türkischen Staat unter Ministerpräsident Erdogan stellen, sondern auch gegen den faschistischen österreichischen Staat.

Der Revolutionäre Aufbau beteiligte sich mit einem gemeinsamen Block der „Plattform gegen Faschismus, Imperialismus und Frauenunterdrückung“ an der Demonstration. Wie wir auch mit unserem Flugblatt („Schulter an Schulter gegen Faschismus“) und unserem Transparent („Tod dem Faschismus und Imperialismus“) klarstellten, ist es nicht genug nur Erdogan zu hassen und als Faschist zu entlarven. Wir leben in Österreich in einem imperialistischen Land, das uns gerade heute immer mehr sein faschistisches Gesicht zeigt, indem es mit Polizeiterror und Angriffen auf die ArbeiterInnen und Volksmassen in Österreich losgeht. Unsere Solidarität mit dem kämpfenden Volksmassen in der Türkei bauen wir auf, indem wir den antifaschistischen Kampf in Österreich führen.

Durch unsere Parolen und den kurzen Reden zwischen den Parolen, die eine Verbindung zwischen dem Kampf in der Türkei und dem Kampf in Österreich zogen, schafften wir eine gute und kämpferische Stimmung in unserem Block, die auch nach außen hin gut angenommen wurde und einige unorganisierte Leute miteinbezog. Mit der Parole „Wiener Polizisten schützen (oder sind) die Faschisten“ sowie „Schuler an Schulter gegen Faschismus“ schafften wir es, die zuvor von der Demoleitung angeordneten „friedlichen Protest“ in einen kämpferischen und militanten Protest in unserem Block zu verwandeln.

Das Bedürfnis der Massen zu kämpfen ist groß!

Die Demonstration zeigt wiedereinmal klar, dass unter den Massen ein großer Hass, nicht nur gegen Erdogan, sondern auch gegen die Polizei, die die herrschende Klasse in Österreich verteidigt, besteht. Wiedereinmal hat die Polizei die Faschisten beschützt und auf uns losgelassen; versuchten die AntifaschistInnen zurückzuschlagen bekamen sie die Knüppel der Polizei zu spüren. Auch wenn es neben den Verhaftungen von AntifaschistInnen auch Verhaftete unter den Faschisten gegeben hat, war klar ersichtlich auf wessen Seite die Polizei steht: Bei jedem Angriff der Faschisten auf die Gegendemonstranten hat sie versucht die Demo zu spalten um uns zu schwächen! Faschisten wurden nur festgenommen, wenn sie direkt die Polizei attakierten.

Die Revisionisten und die angeblichen „Demokraten“ stellen sich gegen die kampfbereiten Massen und helfen so der Polizei und den Faschisten!

Anstatt die Einheit der AntifaschistInnen zu propagieren und die Massen zum gemeinsamen Kampf aufzurufen hat die Leitung der Demonstration zur „friedlichen Kundgebung“ aufgerufen und auch während der Demo immer wieder gesagt, dass wir uns nicht provozieren lassen dürfen! Und das, obwohl wir ständig von Faschisten und Polizei angegriffen und provoziert wurden. Die Massen haben versucht eigenständig den gerechtfertigten Kampf aufzunehmen und sind dabei von ihrer Leitung und einem Großteil der Demoordnern im Stich gelassen worden: die Kungebung wurde frühzeitig abgebrochen damit es zu keiner Konfrontation kommt, dann wurden alle einfach nach Hause geschickt ohne einen geordneten Rückzug zu organisieren, der garantiert dass wir nicht alle einzeln geschnappt werden können. Deshalb: Kein Vertrauen in eine Führung die uns nicht den Rücken stärkt, sondern uns alleine im Kampf lässt! Der Revolutionäre Aufbau hat hingegen zur Einheit im Kampf aufgerufen und auch durch praktische Anleitungen den Kampf der Massen gegen die Polizei unterstützt.

Als Demokraten, Revolutionäre und Kommunisten müssen wir die Reihen gegen Faschismus schließen, jegliche Illusionen in den bürgerlichen Staat über Bord werfen! Wir müssen bei Aktionen auf die Kraft der Massen vertrauen und nicht auf eine Demoleitung die versucht uns zur Flucht zu treiben anstatt für den Kampf zu mobilisieren!

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